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Projekte 2019


Corporate Volunteering

Siemens zu Gast im Jugendwohnheim

Im interkulturellen Jugendwohnheim von Mesale e.V. kam Farbe an die Wand. Dank des kreativen Einsatzes von 15 Mitarbeitern von Siemens Nürnberg entstanden zwei bunte Wandgemälde. So ziert nun den Flur eine riesige Weltkarte, auf der sich alle jungen Bewohner wiederfinden. Und noch bunter geht es jetzt im Aufenthaltsraum zu: Dort tanzen, springen und fliegen witzige Figuren nach Keith Haring an der Wand.

Bei so viel kreativer Arbeit freuten sich die freiwilligen Helfer und das beteiligte Personal des Wohnheims besonders über das von einem Jugendlichen und seinem Betreuer selbstgekochte Mittagessen. Ein Riesendankeschön an die engagierten Siemens-Mitarbeiter für ihren Einsatz!

Consorsbank IN AKTION bei Mesale

Nach dem tollen Einsatztag im letzten Jahr freuten sich alle Einrichtungen der Hasstraße ganz besonders

auf die diesjährige Aktion des Netzwerks Unternehmen Ehrensache. Am 15. Mai 2019 hieß es dann „Mesale goes Art!“ und die über 20-Meter-lange Mauer im Eingangsbereich wechselte ihr Kleid von schmutzigem Weiß zu kunterbunt, cool und Glitzer!

Zehn Mitarbeiter der Consorsbank waren dafür bis zum späten Nachmittag mit viel Kreativität und handwerklichem Geschick im Einsatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen! An der Mauer entstanden u. a. ein FOS-Graffiti, eine Weltkugel aus Spiegelfliesen der Kita Sternenhimmel und ein Pfau aus Minimosaik des Jugendwohnheims. Außerdem wurde gehämmert und geschnürt, um auch die Fachoberschule im Inneren zu verschönern. Das entstandene Fadenbild zeigt die Welt und ziert ab sofort das Treppenhaus der FOS.

Wir danken den engagierten Helfern der Consorsbank für den außerordentlichen Einsatz, unserem Projektpaten für die Hilfe bei der Planung sowie dem Team von Türen öffnen für die Organisation des Einsatztages.

ISKA gGmbH Eigentümer der Bildrechte

Spielwarenmesse IN AKTION bei Mesale

Die Kindergartenkinder des Sternenhimmel freuten sich besonders über den Einsatztag am 9. Mai 2018. Bei Mesale waren 15 Mitarbeiter der Spielwarenmesse eG im Einsatz und schufteten bis zum späten Nachmittag. Das Ergebnis: eine erneuerte Bodenfläche mit Fallschutzmatten, eine neue Einfassung des Sandkastens, selbstgebaute Sitzmöglichkeiten für die Kleinen und ein frisch gestrichenes Treppenhaus! Wir danken den engagierten Helfern der Spielwarenmesse für den außerordentlichen Einsatz, unserem Projektpaten für die Hilfe bei der Planung sowie auch den Mitarbeitern der Geiger Gruppe, die die Arbeiten am Nachmittag noch vorantrieben. Sie kamen von einem anderen Einsatzort zur Unterstützung hinzu.

Die Gelegenheit des IN AKTION-Tages des Netzwerks “Unternehmen Ehrensache” wurde darüber hinaus genutzt, um die Bepflanzung der Baumscheibe vor unserem Eingangstor zu erneuern. In diesem Zusammenhang danken wir der Gärtnerei Schwertner für die großzügige Blumenspende!


Freiwilligenmesse 2019

Im Alten Rathaussaal war Mesale e.V. am 13. Oktober zum ersten Mal mit einem Stand auf der Freiwilligenmesse Nürnberg vertreten. Der gemeinnützige Verein braucht immer wieder tatkräftige Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern.

So hat zum Beispiel das interkulturelle Jugendwohnheim großen Bedarf an Patinnen oder Paten, die die Jugendlich rege Interesse einiger Besucher, sich auf diese Weise bei uns zu engagieren, freut uns sehr!

Der Kindergarten Sternenhimmel in der Alexanderstraße wiederum sucht Unterstützung bei der Gartenpflege und speziell bei der Bewässerung der Pflanzen im Sommer. Wir freuen uns über engagierte Menschen, die vielleicht auch hierbei in unserem Verein tätig werden wollen und laden alle Interessierten ein, unsere Einrichtungen persönlich kennenzulernen.


Stoff auf dem Kopf

Am Samstag, den 16.03.2019 fanden zwei interkulturelle Workshops im Rahmen der Nürnberger Wochen gegen Rassismus statt. Unter der Überschrift „Stoff auf dem Kopf – inklusiv“ wurden die Gemeinsamkeiten der drei großen Religionen Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich der Kopfbedeckungen aufgezeigt.
Das Team des Münchner Modelabels oofabric, die Kopfbedeckungen aus Resten der Textilindustrie kreieren, hat das interreligiöse Workshopkonzept entwickelt. Geleitet wurde die Veranstaltung von Hannes Hein und Anna Garbe. Die blinde Psychologin brachte den Aspekt der Inklusion mit in den Workshop und erklärte ihre Sicht auf die Themen Gleichberechtigung und Teilhabe. Ein Lehrfilm zum Thema Kopfbedeckungen in Jerusalem machte deutlich, wie wichtig eine bewertungsneutrale Beschreibung des Gesehenen für einen blinden Menschen ist. Dies unterstrich die Bedeutung einer wertfreien Deskription ganz generell sowie die eines vorurteilsfreien Umgangs miteinander.
Am Ende des Workshops konnten die TeilnehmerInnen im Modesalon verschiedenste Kopfbedeckungen selbst ausprobieren. Kippas, Bänder, Schals, Tücher, Schtreimel und sogar eine fränkische Festtagshaube durften aufgesetzt, drapiert und gewickelt werden. Durch das Ausprobieren verschiedener Kopfbedeckungen konnten die TeilnehmerInnen erfahren, wie es sich anfühlt in eine andere Rolle zu schlüpfen. Diese Erfahrung im Anderen soll einerseits die Angst vor dem Fremden nehmen und andererseits mit dem Wissen über die Bekleidung und deren Herkunft mehr Akzeptanz dafür entwickeln.

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